2025 stand für die Bastet Stiftung Hamburg im Zeichen der Weiterentwicklung. Neue Begegnungen, wichtige Entscheidungen und wertvoller Austausch mit vielen tollen engagierten Menschen haben unseren Blick darauf geschärft, wo wir als Stiftung besonders sinnvoll unterstützen und Veränderungen anstoßen können.

Auch innerhalb der Stiftung gab es eine wichtige Veränderung: Im ersten Drittel des Jahres fand ein Wechsel im Vorstand statt. Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Friederike Schmitz für diese Aufgabe gewinnen konnten. Mit ihrer langjährigen Expertise in Tierethik und Tierrechten ist sie für unsere Arbeit eine große Bereicherung. Gemeinsam mit unserer Vorstandsvorsitzenden Esther Haindl gestaltet sie seitdem die inhaltliche und strategische Ausrichtung der Bastet Stiftung. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit und die Impulse, die daraus entstehen.

Unsere Vernetzungs- und Bildungsarbeit haben wir 2025 weiterentwickelt. Aus zahlreichen Gesprächen mit Organisationen, Initiativen und Fachleuten ist dabei ein immer klareres Bild entstanden: Wirkung entsteht nicht zwingend durch neue Strukturen, sondern oft gerade dadurch, bestehende Expertise zusammenzubringen, Kooperationen zu ermöglichen und gute Ansätze gezielt zu stärken.

Intensiv beschäftigt hat uns zum Beispiel unsere Idee des Tierethik-Hubs als Ort für Vernetzung, Austausch und gemeinsames Wirken. Im Laufe vieler Gespräche wurde jedoch immer deutlicher: Vieles von dem, was wir damit schaffen wollten, gibt es bereits verteilt auf engagierte Organisationen, Initiativen und kleinere Netzwerke, die mit großer Kompetenz und Energie daran arbeiten, das größere Netz zu verdichten.

Für uns war das eine gute Erkenntnis. Statt eine weitere eigene Struktur daneben aufzubauen, möchten wir unsere Kraft noch stärker dafür einsetzen, bestehende Ansätze zu unterstützen, miteinander zu verbinden und ihnen Entwicklungsspielräume zu ermöglichen.

Unser Weg bleibt damit derselbe, wird aber klarer: Wir möchten Impulse setzen, Neues ermöglichen und Menschen und Organisationen stärken, die sich wirkungsvoll für den Schutz von Tieren, ihren Rechten und die Vermittlung des ethischen und generellen Verständnisses des Speziesismus-Gedanken einsetzen. Die Ernährungswende und der damit verbundene Klimaschutz liegen damit ebenso im Fokus.

Unsere eigenen Projekte 2025

Außerdem planen wir ein weiteres Projekt, den Liesel Recovery Room in Bacău, Rumänien.

Zum Andenken an Hündin Liesel, die uns 2025 verlassen hat, soll in der neuen Kastrationspraxis in Bacău dieser Raum Tieren nach ihren Eingriffen bestmögliche Bedingungen für eine sichere und ruhige Genesung bieten.

Für die Ausstattung sind bereits hochwertige Quarantäneboxen und weitere medizinische Geräte vorgesehen. Auch Liesel selbst soll in der Gestaltung des Raumes einen sichtbaren Platz bekommen. So soll Schritt für Schritt ein weiterer besonderer Ort entstehen, an dem Erinnerung und ganz konkrete Hilfe für Tiere miteinander verbunden werden.

Unsere Förderprojekte 2025

  • Faba e. V.
  • Schokuhminza e. V.
  • Verein HofNarr
  • Deutscher Tierschutzbund – Landesverband Schleswig-Holstein
  • Achtung für Tiere e. V.
  • QUEN – Qualzucht-Evidenz Netzwerk
  • Antimae Film GbR
  • StartMiUp / Startup Campus der Philipps-Universität Marburg
  • NetAP – Network for Animal Protection
  • campaign4you e. V.
  • Animal Society
  • Tiertafel
  • HART – Hamburg Animal Right Talks
  • Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e. V. Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau

Darüber hinaus haben wir auch 2025 zahlreiche kleinere Projekte und Initiativen unterstützt. Sie zeigen in ihrer Vielfalt, wie viele unterschiedliche Wege es gibt, das Leben von Tieren konkret zu verbessern und gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.